10 Jahre Haft für Folter und sexuellen Missbrauch
Eine 19-jährige Wienerin wurde von einem Geschworenengericht zu 10 Jahren Haft verurteilt, weil sie einen gleichaltrigen Burschen eine brennende Zigarette in das Auge gedrückt hatte. Ebenso hat sie das Opfer mit ihrem 45-jährigen Freund sexuell gedemütigt.
Die 19-jährige wurde darüber hinaus in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Ihr Komplize erhielt eine Haftstrafe von sieben Jahren.
Eine psychiatrische Sachverständige erklärte dass das Opfer aufgrund der erlittenen Misshandlungen mit grosser Wahrscheinlichkeit zeitlebens berufsunfähig bleiben würde. Er leidet heute noch immer an einer posttraumatischen Belastungsstörung.
Die Schuldsprüche wegen Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung, Raub und gefährlicher Drohung sind nicht rechtskräftig. Die 19-jährige Wienerin war mit ihrem Urteil nicht einverstanden. Sie meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.