Banküberfall mit Softgun: zwei Jahre Haft
Ein 55-jähriger deutscher Staatsbürger wurde gestern in Graz zu 2 Jahren Haft verurteilt. Er hatte mit einer Softgun eine Bank überfallen und 16.750 Euro erbeutet.
Die Freude über das Geld währte nicht lang. Das Kennzeichen seines Fluchtfahrzeugs wurde von einer aufmerksamen Passantin notiert. Die Verfolgung zu seinem Wohnsitz war für die Polizei daher nur noch Formsache.
Der Unternehmer benötigte das Geld für einen Wareneinkauf. Aufträge waren zwar genug vorhanden, aber ihm fehlte das Geld für die Waren. Nachdem ihm auch keine Bank einen Kredit gewähren wollte, kam ihm die Idee zum Bankraub. Er begründete die Tat mit der Bemerkung dass er mit 55-jährigen “nichts mehr zu verlieren hatte.”
Er entschuldigte sich vor Gericht für seine Tat und erklärte dass er niemanden verletzen wollte. Die Softgun sei auch keine echte Waffe gewesen, und er habe auch gewartet, bis niemand mehr in der Bank gewesen sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und gilt als sehr milde. Der Strafrahmen hätte bis zu 10 Jahren betragen.