Versuchter Mord: Afghane muss nach Messerattacke 13 Jahre in Haft
Ein 34-jähriger Asylwerber aus Afghanisten muss nun wegen versuchten Mordes für 13 Jahre in Haft. Er hatte vor den Augen ihrer drei kleinen Kinder eine 36-jährige Frau mit einem Messer attackiert.
Der Angeklagte versuchte sich mit der Aussage zu verteidigen dass er sich an nichts mehr erinnern könne. Angeblich wäre er betrunken gewesen. Laut amtsärztlichem Gutachten hatte er nach der Tat 0,68 Promille im Blut. Nur der 10-jährige Sohn des Opfers hat seiner Mutter das Leben gerettet. Er warf sich dazwischen und das Opfer konnte darauf flüchten.
Dem Messerstecher kommen die 13 Jahre Haft aber etwas zu viel vor. Der Angeklagte meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung ein. Auch der Staatsanwalt war mit dem Urteil nicht einverstanden, er verlangte eine höhere Strafe. Das Urteil gegen den 34-Jährigen ist daher noch nicht rechtskräftig.